AquaSoli lädt zur Hybridveranstaltung ein
mit dem Referenten Univ.-Prof. Dr. jur. Markus Rieder
Termin: Mittwoch, 25. März 2026, 20 Uhr
a) Onlineteilnahme möglich via:

https://aquasoli.whereby.com/aquasoli
b) Teilnahme am Vortragsort:
Pfarrheim der Kirche “Hl. Familie”, Am Bienenkorb 5, 81547 München.
(Parkplätze befinden sich an der Säbener Straße.)

Über das “heisse Eisen” des Abends:
Nützen Klimaklagen dem Klima?
Zunehmend wird der Rechtsweg genutzt um Belange des Klimaschutzes duchzusetzen.
In dem Vortrag geht es sowohl um Klagen gegen den Staat und wie auch gegen Unternehmen vor staatlichen Gerichten. Hilft das dem Klima, oder schaden solche Aktionen eher?

Über den Referenten
Univ.-Prof. Dr. jur. Markus Rieder lehrt an der Universität Passau.
Er ist Rechtsanwalt & Partner im Münchner Büro von Gibson Dunn,
und Co-Leiter der Praxisgruppe “Transnationale Streitschlichtung”.
Er verfügt über umfassende Erfahrung auf dem Automobilsektor und bei der Beratung von Unternehmen in Industrie und verarbeitendem Gewerbe. Er berät auch zu den gestiegenen Risiken von ESG-Klagen, die eine Vielzahl von Themen umfassen, darunter Klima- und Umweltschutzangelegenheiten, Menschenrechte und das neue deutsche Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz und vertritt Mandanten bei wichtigen, zukunftsweisenden Themen wie Klimaschutzklagen.
Zu seinen jüngsten Erfahrungen* gehört die Beratung von:
• Mercedes-Benz und anderen Mandanten bei Klimawandelklagen
• Toll Collect GmbH in einem erfolgreich abgeschlossenen Ad-hoc-Schiedsverfahren gegen die Bundesrepublik Deutschland im Zusammenhang mit der Vergütung für Mauterhebungen (Streitwert: € 4 Mrd.)
• Mercedes-Benz bei Diesel-bezogenen Rechtsstreitigkeiten
• Daimler AG und erfolgreicher Abschluss im Schiedsverfahren gegen die Bundesrepublik Deutschland im Zusammenhang mit der Einführung der streckenbezogenen LKW-Maut in Deutschland (Toll Collect) mit einem Streitwert von über € 10 Mrd. (größtes bekanntes Schiedsverfahren in Deutschland)
• UniCredit S.p.A. bei Aktionärsklagen in mehreren Jurisdiktionen nach Umstrukturierung
• Deutsche Bank in komplexen Governance- und Organhaftungsfragen, einschließlich Settlement der FIRREA-Untersuchung des US Department of Justice
• Deutscher Private Equity Fonds in einem ICC-Schiedsverfahren zu Compliance-Verstößen in einer italienischen Zielgesellschaft
• Koreanische und deutsche Beklagten in einem DIS Schiedsverfahren im Zusammenhang mit einem geplanten Windpark in der deutschen Nordsee 2
• Daimler AG beim Verkauf von Chrysler an Cerberus und bei der Insolvenz von Chrysler
Prof. Rieder veröffentlicht regelmäßig zu juristischen Themen und ist unter anderem Mitherausgeber der Bände zum Wirtschaftsrecht des Standardwerks „Münchener Vertragshandbuch” (8. Auflage 2018/2020, C.H. Beck Verlag) sowie Autor des “Münchener Kommentars” zum GmbHG (5. Auflage 2025, C.H. Beck Verlag).
Seit 2011 hat Herr Rieder einen Lehrauftrag am Lehrstuhl für Deutsches und Europäisches Privatrecht, Zivilverfahrensrecht und Rechtstheorie der Universität Passau und wurde dort 2025 zum Honorarprofessor ernannt.
Bevor er zu Gibson Dunn kam, war er Partner im Münchner Büro einer renommierten US-Kanzlei in der Praxisgruppe Prozessführung.
Herr Rieder studierte Rechtswissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität München, wo er 2003 auch promovierte. Zudem erwarb er 1996 einen Master of Laws (LL.M.) Abschluss an der University of Michigan. Er ist seit 1998 als Anwalt im US-Bundesstaat New York sowie seit 1999 als Rechtsanwalt zugelassen.




















